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Die Geschichte der Einbauküche

30.10.2019

Denken Sie, wenn Sie Ihre neue Küche in einem Küchenstudio aussuchen, über die Geschichte der Einbauküche nach? Nein? Dann geht es wie den meisten Menschen. Dabei hat die Einbauküche eine faszinierende Entstehungsgeschichte, weiß der Experte Rudolf Prühäuser, seinerseits Inhaber vom Varia-Küchenstudio in Röttenbach.

Aller Anfang bereits in frühen Jahren

Schon 1841 findet die Geschichte der Einbauküche ihren Anfang, und zwar in den USA. Dabei beschäftigten sich die interessierten Menschen damit, wie innerhalb der Küchenarbeit die Arbeitsabläufe optimiert werden und welche Maßnahmen für eine Erleichterung sorgen könnten. In diesem Zuge wurden unterteilt in drei Arbeitsbereiche: Aufbereitung (Vorrat), Zubereitung (Herd), Reinigung (Spüle)

Die Vorfahrin der heutigen Einbauküchen: die Frankfurter Küche

Durch Pantryküchen innerhalb von Eisenbahnküchen und Küchen in Zeppelinen, ließ sich Margarete Schütte-Lithotzky aus Österreich in den Jahren 1926/27 inspirieren. Ihr Vorhaben war die Übertragung des Konzepts auf Privathaushalte. Sie setzte sich zum Ziel, dass sich die Arbeitsabläufe für Hausfrauen erleichterten und daraus gleichermaßen mehr Zeit übrigblieben. Die Ahnin aller heutigen Küchen ist die Frankfurter Küche, welche auf nur 6,5 Quadratmeter in Verbindung mit fester Einrichtung und Ausstattung, brillierte.

Unter- und Oberschrank lösten das Küchenbuffet in seinen Aufgaben ab und Elemente wie Spüle, Herd und Kühlschrank behielten ihren Platz als einzelne Beistellgeräte. Dank des Massenwohnungsbaus in Deutschland begann für die Frankfurter Küchen die Zeit von Ruhm und Beliebtheit. Die klassische Wohnküche verlor vorläufig ihren Status und musste dieser reinen und platzsparenden Arbeitsküche weichen. 1930 startete dann die Schwedenküche ihre Entwicklung und 20 Jahre später galt innerhalb des Grundmoduls 60 x 60 cm als Standardmaß. Linoleum wurde zum Material für die Arbeitsflächen und die Kölner Möbelmesse ebnete im gleichen Jahr den Weg zum Startschuss für diese Küche.

 

Hand in Hand mit Farben und Robustheit

Bereits 1955 wurde das bis zu dem Zeitpunkt verwendete Linoleum als Oberflächenbeschichtung durch Resopal ersetzt, da Ersteres den Anforderungen einer Küche nicht mehr standhielt. Damit erweiterte sich auch die Farbauswahl in Kombination mit einer wesentlich besseren Stabilität. 1956 wurden die einzelnen Beistellgeräte - im Zuge der nächsten Möbelmesse in Köln - in die Einbauküche integriert und zwar mittels einer fugenlosen Abdeckung aus Edelstahl. 1957 kam es dann zur Einführung der einheitlichen DIN-Normen und diese Maße haben bis heute bestand.

Ihre Küche aus dem Küchenstudio - auch heute noch ein Statussymbol

War die Küche zwischendurch nur noch ein zweckmäßiger Raum, hat sich in den vergangenen ein komplett neuer Trend entwickelt. Die Küche ist zu einem wahren Statussymbol geworden und wenn Sie vorhaben, eine neue Küche zu kaufen, dann ist das Küchenstudio von Rudolf Prühäuser Ihr perfekter Ansprechpartner.

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Kontakt zu Ihrem
Varia Küchenspezialisten

Rudolf Prühäuser
Gewerbering 30
91341 Röttenbach

Tel.: 09195 / 8280
Fax: 09195 / 2033
E-Mail: info@varia-kueche.de

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